Mediterrane Unstimmigkeiten

Eine kleine zu klärende Streitfrage über die Setzung einer Sichtschutzhecke A2, auch A1.

Die Zypressen gelten als Hecke §12 NRG, Entscheidung des Oberlandesgerichtes Karlsruhe dieser sieht die Definition  einer Hecke als " eine Gruppe gleichartig wachsender Gehölze, die in langer und schmaler Erstreckung aneinandergereit sind" vor. Daraus erfolgten die Vorgaben der Abstandshaltung:

Für den Abstand einer Hecke zum Nachbargrundstück ist deren Höhe maßgebend. Hecken, deren Höhe 1,80 Meter nicht übersteigt, müssen 0,50 m von der Grenze abstehen. Mit Hecken, die höher sind, ist ein um das Maß der Mehrhöhe größerer Grenzabstand einzuhalten. Eine zwei Meter große Hecke muss also 0,70 m von der Grenze entfernt sein.

Dennoch wurden hier diese Maße eingehalten, als Messpunkt gilt hier das Ende des Tiefboards, das zum Sondernutzungtrecht gehört, der folgende Pflasterstein ist geltendes Gemeinschaftsrecht. Ein Nachmessen der Setzung am 24.11. 2010 ergab 48 -52 cm. Damit ist hier zusätzlich auch den Recht lt. § 12 NRG genüge getan.

Neben dem Grenzabstand ist gesetzlich auch vorgeschrieben, dass die Hecken zurückgeschnitten werden müssen, und zwar bis zur Hälfte des vorgeschriebenen Grenzabstands. Zwischen der Grundstücksgrenze und den seitlichen Zweigen der Hecke muss also ein entsprechend großer Zwischenraum freigeschnitten werden. Allerdings gilt dies nicht für Hecken bis zu 1,80 m Höhe gegenüber Grundstücken in Innerortslage; dort dürfen also Hecken bis zu dieser Höhe mit ihren Zweigen bis zur Grundstücksgrenze reichen.

"Erst denken - dann REDEN!"

Teilungserklärung zum Thema Hecke


Seite 2 von 2 im Anhang "Gestalterische Vorgaben" (nach der Teilungserklärung bzw. Anhang zur Teilungserklärung) zum notariell beglaubigten Kaufvertrag zwischen DRH und einem jeden Eigentümer:

Punkt 2: Einfriedungen
1. Zulässig sind freiwachsende und geschnittene Hecken bis zu einer Höhe von 1,80 m.
2. Holzzäune.... (tut hier nichts zur Sache)... bis zu einer Höhe von 1,25 m. Diese sind auf der Gartenseite mit standortgerechten Sträuchern oder Gehölzen zu bepflanzen.

Die Teilungserklärung jetzt auch im Downloadcenter verfügbar (nur für registrierte User Level spezial/intern)

Klarstellung

Klarstellung zum Thema Briefeinwurf am 22.Mai 2010: Leider war es mir zeitlich nicht mehr möglich das Schreiben über die Zuständigkeiten aller WEGler über das Herausbringen der Mülltonnen rechtzeitig an alle Hauseigentümer zu senden. Diesbezüglich beauftragte ich eine dritte Person dieses zu übernehmen. Somit wurde der sowiso auf der Webseite veröffentliche Text inklusive Autor übernommen ausgedruckt (Drucken-Schaltfläche rechts über dem Text) und in die Briefkästen eingeworfen, soweit völlig korrekt und mit Sicherheit kein böser Wille. Unstimmigkeiten wären hier sicherlich wesentlich effektiver im persönlichen Gespräch zu klären! Ein korrigiertes Schreiben geht in KW 23 an alle Hauseigentümer.

Weiterlesen: Klarstellung

Kritik

Um hier mal Kritik zu üben:

Es wurde letzte Woche der neue Müllplan mit dem Text des alten Müllplans von Mai 2009, verfasst von mir eben im Mai 2009, unter meinem Namen verteilt. Wodurch nun der Text nun gänzlich aus dem Zusammenhang gerissen ist und daher sicher zum Unmut einiger gegen meine Person führt. Um eins klar zustellen: Ich bin an diesem Tag in Urlaub gefahren und dieser Ausdruck in jedermanns Briefkasten stammt daher sicher nicht aus meinem Drucker. Die Person, die dies zu verantworten hat, sollte bitte in Zukunft aufmerksamer sein, was sie verteilt! Ich verteile hier schließlich auch keine Briefe unter Fremder Namen

Gez. Dr. S. Theisinger

Wichtige Info:

Liebe Leser,

die Stadt verpflichtet die gesamte WEG zum Kehr- und Winterdienst auf dem öffentlichen Gehweg über seine komplette Länge, die an das WEG Eigentum (Sonder- und Gemeinschaftseigentum) angrenzt.

Die rechtliche Vorgabe der Stadt Mannheim wurde recherchiert und diese lautet:

Wer ist zuständig für den Winterdienst, wenn mehrere Grundstücke gemeinsam Zugang oder Zufahrt zu einer Straße haben?

Haben mehrere Grundstücke gemeinsam Zufahrt oder Zugang zu einer Straße oder liegen sie hintereinander zur gleichen Straße, so müssen beide dafür sorgen, dass der Gehweg im Falle von Eis und Schnee geräumt und bestreut ist.

• Wer muss Räumen und streuen, wenn zwei Grundstücke durch einen Gehweg getrennt sind?

Sind beide Grundstücksseiten bewohnt, so sind auch beide Parteien verpflichtet, im Falle von Eis und Schnee zu räumen und zu streuen. Die Verpflichtung erstreckt sich jeweils bis zur Mitte des Gehwegs.

Das heißt also genau: Solange wir keinen Zugang (Tor oder Treppe) zum Gehweg und einen Zaun als Abgrenzung haben, ist die WEG nicht für den Räumdienst verantwortlich und auch nicht für finanzielle Schäden, die daraus entstehen könnten.

ABER: Bisher hat die Stadt diesen Weg auf eigene Kosten räumen lassen, da es sich um einen Schulweg handelt. Komisch, dass wir, kaum eingezogen, nun in die Pflicht genommen wurden, die anderen 3 Häuser, am Weg jedoch bisher nicht. Diese wurden auch noch nicht informiert, dass sie nun auch zuständig sind. Kaum hat die Stadt die Chance, Geld zu sparen, nutzt sie diese.

Jede Wette, bald wird der Weg erneuert und wer darf zahlen? Die Anlieger!!!

 

Wir finden: Das ist eine Schw...erei!